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von den wURzeln zu den blättERn


katatsumuri
sorosoro nobore
fuji-no yama

die kleine schnecke
stetig stetig steigt sie auf
den fujiyama


KLEIN ABER OHO
geh den weg der kleinen schnecke von Issa

Auslese

Čechy u moře - BÖHMEN AM MEER +


mit Radek Fridrich
(Děčín) Finalist des Dresdner Lyrikpreises 2020
& Michael Zschech
(Dresden)

FR 13.08.2021
19:00 Uhr Café Saite, Seitenstr. 4b
Čechy u moře - BÖHMEN AM MEER ein tschechisch-deutscher Lyrikabend
und Eva Cello liest Jan Skácel > WEISSE BIRKE

SA
10.07.2021 ab 17:00 Uhr im Pillnitzer Weinberg - Festplatz am Leitenweg
VINNÉ-LINIE eine tschechisch - deutsche WeinLese
mit Wein von Kahlert’s Weinmanufaktur www.kahlerts-weinmanufaktur.de

Radek fährt seit Jahren von Děčín Richtung Dresden.
Michael fährt seit seiner Kindheit von Dresden ins Böhmische.

Radek Fridrich (geb. 1968 in Děčín) debütierte im Jahr 1996 mit der Gedichtsammlung PRA und veröffentlichte danach einige Gedichtbände im Brünner Verlag Host: Vzahradě Bredovských (Im Garten Bredas, 1998), Molchloch (2004), Žibřid (Siegfried, 2006) und Krooa krooa (2011). Für letzten erhielt er im Jahr 2012 den Literaturpreis Magnesia Litera in der Sparte Lyrik. 2011 kam sein Gedichtband Nebožky/Selige heraus, eine tschechisch-deutsche Ausgabe in der Übersetzung von Jana Krötzsch. Zuletzt erschienen ein Band mit Lautgedichten unter dem Titel Ptačí řečí (Vogelsprüche, 2017) sowie die französischen Übersetzungen croa croa (2017), Beffroa (2018), Bord de mer/Pobřeží (2019) im Pariser Verlag Revue K.
Seine letzten deutschen Gedichtbücher sind Linie S1 (2019) und Krah krah (2019).
Seit 2001 organisiert er das Literaturfestival Literární Zarafest in Děčín.

Krooa krooa (2011) – Krah krah (2019)
In den Sommern der Jahre 2004 bis 2009 entstand diese Sammlung von Gedichten in den Tisaer Wänden (Tiské stěny).
2011 erschienen im legendären Brünner Verlag Host mit Illustrationen des Autors.
2012 erhielt er den höchsten tschechischen Literaturpreis für Lyrik Magnesia Litera.
2019, im Jahr der Leipziger Buchmesse mit dem Flaggschiff Tschechien, wurde Krah krah beim Pariser Verlag Revue K in der Übertragung von Jana Krötzsch (Dresden) veröffentlicht – mit 10 lavierten Tuschezeichnungen von Barthélémy Togue (Kamerun).

Wer ist da – im Lande Sandstein?
Da wäre zuerst einmal der Welsche Daniel, Prospektor, mit seinen Botschaften voll alchemistischen Kauderwelschs, das von ihm geradezu magisch mit der Landschaft des Elbsandsteingebirges verknüpft wird.
Dann ein Hasenfuß, der ausdrücklich nicht benannt sein will, der ganz schreckliche Angst vor IHR hat.
Chrastava, die Rasselhexe, die ihre Krallhände nach ihm ausstreckt.
Der Hasenfuß schreit: „Ich will nicht!“
Doch Chrastava – will SIE?
Wenn da nicht der Welsche Daniel wäre.
Der kann nämlich mit Hexen umgehen.
Glaubt er zumindest.

Pobřeží (2019) – Die Küste (2021)
2018. Frankreich. Normandie. Ein Böhme am Meer.

"Das Ebene des wogenden Horizonts,
Sand und Träumerei.

Spuren verschwinden
in der Flut."

2019 erschien Pobřeží – Bord de mer bei dem Pariser Verlag Revue K in der französischen Übersetzung von Erika Adams mit Aquarellen von Jean-Pierre Plundr.
Und im September 2021 im Heft 12 des „stadtgelichters“ die deutsche Übersetzung von Zuzana Finger (Wilhelmshaven).

Linie S1 (2019)
2019 erschienen im Perplex Verlag in der Übertragung von Kristina Kallert (Regensburg).
2020 lief es in erzwungener Abwesenheit des Dichters beim Finale des Dresdner Lyrikpreises als Video online.

'Linie S 1' sind nicht nur Gedichte über abgefahrene Stationen, durch die ein aufmerksamer Beobachter einiges entdecken und wiedererkennen kann.
Da taucht ein 'Travel free shop' auf und eine Flutmarke verschwindet, Spatzen schwatzen in Obervogelgesang und Zitzschewig zwitschert zwischen den Zeilen...

Krevker (2020)
Von Mai 2011 bis März 2019 suchten diese umfangreichen Erinnerungskollagen ihre abschließende Gestalt.
2015 wurden vier von ihnen unter dem Titel „Wir kehren an den Tatort zurück“ in der Ausgabe 77 des „Ostrageheges“ in der Übertragung von Jana Krötzsch (Dresden) veröffentlicht.
2020 ist der tschechische Gedichtband im Adolescent Verlag erschienen.

Es geht um ein Gefühl.
Verschwundene Menschen. Verwunschene Häuser. Verschwundene Katzen.

„Und trotzdem erscheint
jetzt eine hinter dem Fenster
und bettelt um die Wärme
des Innen.“

Die alte Heimat der Sudetendeutschen.
Eine Wunde zwischen Deutschen und Tschechen, die noch längst nicht vernarbt ist.

Noch unveröffentlicht ist die deutsche Übersetzung von Zuzana Finger.


Michael Zschech
(geb. 1971 in Dresden) ist Lyriker, Filmemacher, Tänzer und Yogalehrer. Seit 1990 schreibt er Lyrik und Prosa, übersetzt Lyrik und spirituelle Texte. Am 11.11.2011 ist der Auftakt für zahlreiche TAnzTOnTExt-Performances - mit HALB LEER HALB VOLL beim OFF-Theaterfestival Dresden (2012) und im Festspielhaus Hellerau (2013). Er veranstaltet zweisprachige Lesungen. 2017 initiiert er einen Haiku-Kreis. 2018 erscheint in den DRESDNER Miniaturen PING-PONG-POESIE. Er gibt eine Postkarten-Edition HIDDEN SEE HAIKU heraus. Und durch němec ertönt WEISSES WEISSES WASSER - eine Ballade von der Elbe, die ins Tschechische übertragen wurde von Přemysla Klobouková: VEDE VODA VEDE. 2020 wird PRIMERA VUELTA AL MUNDO veröffentlicht in „Weltbetrachter. Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen (2010-20, poetenladenverlag Leipzig).

hidden see (1992-2020) / hidden see haiku (2018)

Gedichte, die die salzige Luft der Ostsee eingeatmet haben, die mit einigen Tropfen vom heidnischen Geist slawischer Ahnen und von christlichen Gebeten klösterlicher Mönche getränkt ist.

Während 15 Tagen Herbstferien 2018 empfangen, erscheinen im Dezember hidden see haiku in der ersten eigenen Edition von 15 Postkarten mit Bildern von Dirk Heerklotz (Dresden).

Haiku sind drei Zeilen, die aus einer einmaligen offenbarenden Erfahrung heraus ihre bestimmte Form finden, deren Silben traditionell gezählt werden.

haiku (2014-19)
Im Winter 2014 werden im Mückentürmchen (Komáří Vížka) innerhalb einer Nacht gleich 11 Haikus entbunden.

Im Laufe der Jahre wächst eine ganze Reihe heran, meist auf den Brettern, die die Welt des Skifahrers bedeuten, den Osterzgebirgskamm entlang – zwischen Cínovec und Tisá.


weißes weißes wasser (2018) – vede voda vede (2019)
Im September 2018 ertönt durch němec eine Ballade von der Elbe.
Einen Mond später im legendären Café Slavia in Prag (Praha) zum ersten Mal öffentlich.
Sie wurde ins Tschechische übertragen von Přemysla Klobouková.

weiß auf schwarz (2021)
Ende Mai 2021 ist der Dichter unterwegs von Dresden nach Stadice – auf den Spuren seiner Ahnen.

Er kommt an.
Am Straßenrand – elf gefällte Bäume.
Hinter dem Königsfeld – die Autobahn Dresden-Prag.
Er wird nie ankommen.

WEISSE BIRKE im slawischen strom +


bíla bříza (CZ)


17.11.2019 veränderbar - art der kultur
Tschechisch-Deutsche Lesung mit Eva Cello Skiera & selbstgebrannten Übersetzungen

Jan Skácel (7.2.1922 - 7.11.1989)

Kdo pije potmě víno - WER IM DUNKELN WEIN TRINKT

„Zu Hause“, sagt er, „ist in Mähren ‚bei uns’.“
„Host do domu“ – Gast im Haus, so heißt seine Kulturrevue in Brno/Brünn.
Ein Dichter, der „zu Hause höchstens auf dem Küchentisch da ich keinen Schreibtisch habe einige Verse ins Reine schreiben und sie dann entweder in den Mülleimer werfen oder mit einer gewissen verzweifelten Hoffnung in die Akte legen (kann)“…

Ja, „ich bin ein Gast auf Erden“ (singt Gerhard Schöne 1991)!
Und wer ist der Gast im Hause meines Körpers?


1967 erscheint auf Deutsch der erste Gedichtband in der Übersetzung des Lyrikers Rainer Kunze „Fährgeld für Charon“ – gefolgt erst wieder 1982 von „Wundklee“.
Zwischen 1969 und 1981 kann er nur im Samizdat bzw. im Ausland veröffentlichen.

weil alle nur im kreise reden
schweigst du dir im geist ein steinchen aus


Mit seinen Gedichten wächst Eva Cello Skiera im riesengebirgigen Trutnov/Trautenau auf, die aus der Čapek-Familie stammt und seit einigen Jahren als Künstlerin, Kaffee-Designerin und inzwischen Yogalehrerin in Dresden lebt.

Im Januar 2019 bringt sie mir einen Stapel voller Skácel.
Zum Glück auf Deutsch. Leider nur wenig tschechisch. Eine Offenbarung.
Im April gibt sie mir handgeschrieben ein Gedicht auf Tschechisch mit Transliteration.
Es packt mich… und um Mitternacht liegt der erste Versuch einer Übersetzung vor mir –
auf dem Küchentisch…

белая береза (belaja bereza) (RUS)

SO 3.10.2021
SO 4.10.2020
SO 6.10.2019
Traditionelle Russisch-Deutsche Lesung am Lagerfeuer

Marina Zwetajewa (26.9./8.10.1892 Moskau - 31.8.1941 Selbstmord in Jelabuga/Tatarstan)

ÜBERMAß und SCHWÄRMEREI

Diese beiden deutschen Worte liebt und lebt sie – und hält sie für unübersetzbar.
Und Dichter – für Juden. Ihr Mann – Sergej Efron – ist einer.
Mai 1922 Berlin – Prag – Paris. Juni 1939 wieder zurück…
Womit sie ihr eigenes Schicksal prophezeit hat.

Ihre Werke, die auch verstärkt in der Emigration lyrische Prosa einschließt,
sind zu ihren Lebzeiten wenig bekannt.
Noch in jungen Jahren bekennt sie:

Für meine Verse, Klang von Tod und Jugend, −
Und niemand las sie je −,
Die in der Läden Staub verloren scheinen
(Wo niemand sie gekauft hat, niemand kauft),
Für meine Verse wie für alte Weine
Kommt noch die Zeit herauf.

Ende der fünfziger Jahre setzt in ihrer Heimat eine Welle der Veröffentlichung ein:
ihre Bücher werden in andere Sprachen übertragen, es wird über sie geschrieben.

Die am 23.5.1920 (mit 27 ½ Jahren) von sich dichtet:

der geschaffen wurde aus stein der geschaffen wurde aus lehm (dunkel)
aber ich bin versilbert und funkel!
mein werk – verrat (verspricht) mein name – Marina
ich – vergängliche gischt des meeres



zerfetzt an euren granitenen knien (dem gericht)
ich mit jeder welle – wiederaufersteh!
ja begrüßt die gischt – die frohe gischt –
die hohe gischt des meeres!


(übersetzt am 5.10.2020)

1974 erscheint ein Poesiealbum, 1980 bei Volk und Welt MASSLOS IN EINER WELT NACH MASS und 1987/89 bei Reclam eine Auswahl mit ihrem Essay über Natalja Gontscharowa (von 1929) herausgegeben von Fritz Mierau mit Übersetzungen von namhaften Lyrikern wie Elke Erb, Sarah und Rainer Kirsch, Adolf Endler, Uwe Grüning und Richard Pietraß.

Seit 1986 in Tarussa bei Moskau finden jeden ersten Sonntag im Oktober weltweite LESUNGEN AM LAGERFEUER statt – seit 2006 im Deutsch-Russischen Kulturinstitut in Dresden.

2019 übersetze ich zum Ein-stimmen GEORGIJ (von 1921) – Sankt GEORG, der Nationalheilige der alten Rus…
den die Gontscharowa 1912 als erste ihrer „mystischen Gestalten des Krieges“ er-innert...
den die Zwetajewa schon 1904/05 in Freiburg im Schwarzwald an einem Tor wieder-erkennt...
der der Name ihres zukünftigen Sohnes wird, der 1944 im Krieg fällt…
den ich 2020 vortrage, bevor Olga das Original im unnachahmlichen Rollen des Russischen dem kleinen eingefassten „Feuerchen“ entgegen-wirft: gut, eine Schale eben –
aber immerhin auf drei Beinen…


FR 25.6.2021
FR 19.6.2020
MO 27.5.2019
Russisch-Deutsche Lesung an der Prießnitzmündung

Arsenij Tarkowskij (25.6.1907 Jelisawetgrad / heute: Ukraine - 27.5.1989 Moskau)

Reka Sugakleja uchodit v Elbu - DER FLUSS SUGAKLEJA MÜNDET IN DIE ELBE

Weiten Kreisen bekannt geworden sind Arsenij’s Gedichte durch die Filme seines Sohnes Andrej Tarkowskij besonders im SPIEGEL von 1973/74, der ursprünglich "Bjely bjely djen" heißen soll – nach dem Gedicht aus dem Kriegsjahr 1942, wo er seinen Vater am Wegesrand stehen sieht: WEIßER WEIßER TAG (oder: heller heller)…

Nach ersten Gedichtveröffentlichungen im Jahre 1926 darf er erst 1962 als 55jähriger seinen ersten Lyrikband publizieren. Er lebt von Übersetzungen.

In der Wende der DDR erscheinen 1989 in einem Poesiealbum und 1990 in der legendären „Weißen Reihe“ AUF DER ANDEREN SEITE DES SPIEGELS die Übersetzungen von Katja Lebedewa und Lyrikern wie Uwe Kolbe.

Ich rufe ein beliebiges Jahrhundert,
Ich bau ein Haus darin und geh hinein.
Wohl darum sitzen mit mir eure Kinder
Und eure Frauen um den Tisch vereint –
Der eine Tisch für Großvater und Enkel:
Das Künftige vollendet sich schon heut…


aus: „Zhizn Zhizn“ (1965) – „Leben Leben“ übersetzt von Katja Lebedewa

Seine Gedichte sind mir seit jener bewegten Zeit immer gegenwärtig geblieben.

Anfang des Jahres 2013 übersetze ich "Первые свидания" (Pervye Svidanija, 1962) –
ERSTE WIEDERSEHEN (bei Katja Lebedewa 1989: Erste Begegnungen / Anne Seidel 2019: Erstes Zusammensein).
Im Laufe des Jahres erscheint REGLOSE HIRSCHE mit „gehörnten“ (eigen-willigen) Übertragungen von Martina Jakobson.
Angestachelt übersetze ich 2015/16 weitere Gedichte.

Am 16.11.2016 zu den Osteuropäischen Filmtagen im Schwarzen Salon des Kino In der Fabrik nach Arvo Pärt’s SPIEGEL IM SPIEGEL (1978) und vor Andrej’s SPIEGEL (1974) rezitiere ich ERSTE WIEDERSEHEN.

Und im Juli 2018 schließt sich ein weiterer Kreis: als ich Katja Lebedewa, die Arsenij Tarkowskij anläßlich der Buchherausgabe noch persönlich begegnet, in Berlin-Karlshorst kennenlerne und ihr (der ersten Übersetzerin) die Version meines Lieblingsgedichtes in Reimform hinterher-schicke.

Am 27.5.2019 – zum 30ten Jahresring der Rückkehr seiner Seele in den Dichterhimmel – zelebrieren wir zum ersten Mal eine LESUNG AN DER PRIEßNITZMÜNDUNG – der Auftakt zu einer Tradition zusammen mit Natascha und Olga und anderen Lyrikliebhabern des Russischen Literaturklubs:

der Fluß Sugakleja mündet in die Elbe…

frei nach dem Gedicht REKA SUGAKLEJA UCHODIT V KAMYSCH von 1933, ein Jahr nach der Geburt des Sohnes Andrej, der an einem Zeit-Fluss steht, wo der Vater zur Welt kommt und aufwächst…

Am 19.6.2020 – jetzt zur Geburt des Dichters – geschieht worauf ich gewartet habe:
es regnet…
und wir müssen uns bewegen – unter die Bäume, deren Blätter unseren Blättern Schutz bieten:
„sich regen bringt Segen“…

und alles bleibt so für alle zeit…

und wo ist die libelle? weggeflogen. und wo
das schiffchen? weggetrieben. wo der fluss? verfloss.

(übersetzt 2015)

In bleibender Erinnerung – auch unter https://drki.de/?p=6409

HAIKU drei zeilen +

hidden-see-haiku
HIDDEN SEE HAIKU postkarten-edition


haiku sind kurz
konkret und –


eine hand hebt ab
hält an und –
haut auf den tisch

merci Quentin!!!

17/12/2018 HIDDEN SEE HAIKU
erste eigene edition von 15 postkarten mit bildern von Dirk Heerklotz

5/2018 PING-PONG-POESIE
zum ersten mal veröffentlicht in den DRESDNER MINIATUREN

2/2/2018 WIEDER EIN JAHR
mit Volker Sielaff, Migiwa Shimizu, Axel Kabbe und Elke Werner vom TEERAUSCH
im chinesischen pavillon

19/1/2017 HAIKU-KREIS
bis mitte des jahres ist donnerstags DICHTER TAG
in der bibliothek der freien waldorfschule

24/1/2014 WINTER LICHTER
zum ersten mal ertönen die haiku: mit Migiwa Shimizu auf japanisch
und Axel Kabbe auf der shakuhachi-flöte

4/1/2014 LAUSCH-RAUSCH
in einer nacht in tschechien werden bis zur morgendämmerung 11 haiku geboren

18/11/2013 UR-SPRUNG
springe dem frosch hinter-her in den ALTEN TEICH von Basho



2013/14 ROSINCHEN Zweisprachige Lyrik-Reihe
bühne Wanne Dresden

IV 21.2.2014 EVA EROS ENGEL Ekstase und Innerlichkeit (Else Lasker-Schüler & wir)
III 24.1.2014 WINTER LICHTER Haiku (japanisch)
II 20.12.2013 WER IST DA? DU! der Gesang der Rohrflöte (arabisch-persische Mystik)
I 22.11.2013 ICH IST EIN ANDERER Wort-Schöpfung - Bilder-Flut - No(n)-Sens (französisch)


2011 FATRASIEN gereimter UnSinn
nach der Entdeckung der Übersetzungen aus dem Altfranzösischen durch Ralph Dutli (2010) entstehen in einem andalusischen Bergdorf 11 Fatrasien
die erste erschallt am 11.11. 11:11 vom BunteRepublikNeustadt-Balkon

geh den weg der kleinen schnecke...

- seit 1990 Lyrik und Prosa

- Übersetzung von Lyrik

Arsenij Tarkowskij (seit 2013)
Haiku von Basho / Issa / Tetsuo Shimizu (seit 2013)
Jan Skácel mit Eva Cello Skiera (seit 2019)
Marina Zwetajewa (seit 2019)

aus SHIR HA-SHIRIM Das Hohe Lied (2014)
das sumerische Epos INANNA’s Gang in die Unterwelt (2016)
die Ballade THE LADY OF SHALOTT (2017/18)
aus der Edda YGGDRASIL der Weltenbaum (2019)


- Zweisprachige Lyrik und Prosa (unveröffentlicht)


ùTópia (deutsch und teilweise russisch) (08/2018)
němec WEIßES WEIßES WASSER (6.9.2018) eine Ballade von der Elbe
übersetzt ins Tschechische von Přemysla Klobouková VEDE VODA VEDE (05/2019)


- Veröffentlichungen von Lyrik und Prosa

PING-PONG-POESIE Haibun und Haikus in den DRESDNER MINIATUREN (05/2018)

HIDDEN SEE HAIKU eigene Postkarten-Edition mit Malerei von Dirk Heerklotz (17.12.2018)

PRIMERA VUELTA AL MUNDO EN EL DIA 6 DE SEPTIEMBRE 1522
in: WELTBETRACHTER Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen (2010-20)
hg. von Róža Domašcyna und Axel Helbig (poetenladenverlag Leipzig) (18.7.2020)